Immobilienverrentung Hamburg: Alles, was Sie wissen müssen

Aktualisiert am 31. Oktober 2023

Definition der Immobilienverrentung

Immobilienverrentung ist eine Möglichkeit der Altersfinanzierung. Eine solche wird immer dann notwendig, wenn die private Altersvorsorge in Kombination mit der gesetzlichen Rente nicht ausreicht. Die Gründe hierfür können vielfältig sein.

In aller Regel sparen erwerbstätige Menschen “in ihre Immobilie”, sprich, kaufen sich ein Eigenheim, das sie während ihrer Erwerbstätigkeit abbezahlen. Kurz vor der Rente oder bereits nach Renteneintritt stellen sie dann fest, dass ihnen das Geld nicht zum Leben ausreicht, das gesamte Eigenkapital steckt oft in der Immobilie, die zwar oft fast schuldenfrei ist und weswegen die Immoilieneigentüner auch als vermögend gelten- die regelmäßig vereinnahmte Liquidität reicht trotzdem nicht für einen sorglosen Ruhestand.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hamburger Immobilienmarkt ist angespannt und Immobilienverrentung bietet eine Alternative zum Verkauf.
  • Es gibt verschiedene Modelle der Immobilienverrentung wie Nießbrauch, lebenslanges Wohnrecht, Leibrente, Teilverkauf und Umkehrhypothek.
  • Eine Immobilienrente kann für verschiedene Personengruppen von Vorteil sein, wie ältere Personen, Kinder oder Enkel, Investoren und Personen, die eine regelmäßige Einkommensquelle benötigen.

Relevanz der Immobilienverrentung für die Stadt Hamburg

Hamburg zählt zu den wohlhabendsten Städten Deutschlands. Infrastrukturell ist Hamburg enorm gut ausgestattet- Menschen ziehen nach Hamburg, um dort als qualifizierte Fachkraft eine gut bezahlte Arbeit zu finden, was dank Ansiedlung bekannter und erfolgreicher Unternehmen auch gut möglich ist. Damit einhergeht auch die starke Wirtschaftsleistung der Region: Viele Menschen, die in Hamburg leben, verdienen gut.

Im Jahr 2019 konnte die Metropolregion Hamburg ein Bruttoinlandsprodukt von € 234,4 Milliarden erwirtschaften.

Umso härter trifft die Menschen dann, wenn sie im Alter feststellen, dass ihnen ihre Rente nicht zum Leben reicht. Viele haben während ihres Arbeitslebens enorm gut verdient, sich aber mit Blick auf die Altersvorsorge nicht divers genug aufgestellt, so dass das verdiente Eigenkapital nicht selten meist ganz in den Erwerb und das Abbezahlen der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses geflossen ist. Auch und gerade in Hamburg stellen viele Menschen est, dass dieses Eigenkapital für sie im Alter nicht verfügbar ist und sie deshalb in Liquiditätsengpässe geraten.

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Grundlagen der Immobilienverrentung

Wie funktioniert die Immobilienverrentung?

Die Immobilienverrentung ist ein Mittel der Altersfinanzierung, also der Möglichkeit, das in der Immobilie gebundene Eigenkapital freizusetzen. Altersfinanzierung ist für Immobilieneigentümer immer auf drei Arten möglich:

    • Die Aufnahme von Fremdkapital durch die Beleihung der Immobilie: Diese Möglichkeit steht vielen älteren Immobilieneigentümern nicht mehr offen, da die Wohnimmobilienkreditrichtlinie den Banken die Ausreichung von Krediten, die mit ihren Immobilien besichert werden, enorm schwer macht.
  • Der Verkauf der Immobilie nebst Auszug: Diese Variante ist für viele Menschen ein nicht gangbarer Weg, denn: “Einen alten Baum verpflanzt man nicht!”- Dieser Sinnspruch gilt in keinem Bereich so sehr wie im Bereich der Immobilienverrentung. Davon abgesehen, dass gerade in Metropolregionen wie der Hansestadt Hamburg die Suche nach alternativem Wohnraum, der dann auch noch seniorengerecht sein soll, äußerst schwierig und langwierig sein kann.

Die Immobilienverrentung: Bei der Immobilienverrentung lassen sich zwei Komponenten miteinander verbinden: Man kann als Eigentümerin oder Eigentümer das in der Immobilie gebundene Kapital für sich freisetzen und nutzen, man muss aber gleichzeitig nicht ausziehen. Ermöglicht wird dies durch verschiedene Ausgestaltungen, die aber immer diese beiden Komponenten abdecken. Im folgenden finden Sie einen Überblick darüber, welche Methoden der Immobilienverrentung Sie grundsätzlich haben, wie Sie diese aber auch mit einer Immobilie in Hamburg für sich nutzbar machen können.

Die Leibrente in Hamburg

Der Verkauf der Immobilie erfolgt bei diesem Modell auf Rentenbasis. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der “Verrentung” der Immobilie. Auf diese Weise setzt man das in der Wohnung oder im Haus gebundene Eigenkapital frei, indem man sich eine lebenslange oder eine zeitlich befristete Rente auszahlen lässt. Das “Recht auf Wohnenbleiben” wird im Grundbuch durch die Eintragung eines Wohnungsrechts gesichert. Auf diese Weise kann die eigene Immobilie “entspart” werden, man ist als Rentenberechtigter aber so abgesichert, dass man nur aus der Immobilie ausziehen muss, wenn man das selbst wünscht.

Auch die Rentenzahlung wird, wenn der Verkauf auf Rentenbasis seriös angeboten wird, im Grundbuch abgesichert. Das bedeutet, dass für den Fall, dass der Käufer Ihrer Immobilie die vertraglich vereinbarte Rente nicht mehr zahlen kann, Ihre Immobilie für diesen Zahlungsstrom haftet.

Die konkrete vertragliche Ausgestaltung bleibt ganz den Parteien überlassen. Hierbei sollten alle Aspekte abgedeckt werden, etwa der Beginn der Rentenzahlung, ein potentiell zu vereinbarendes Ende der Rentenzahlung, wenn es sich um eine Zeitrente handelt. Alle Details zum Modell “Verkauf gegen Rentenzahlung” können hier gefunden werden: Immobilien-Leibrente: Definition & Variante.

Interessieren Sie sich für eine Verrentung Ihrer Immobilie auf Rentenbasis und leben Sie in der Hansestadt Hamburg, ist es für Sie wichtig, sich einen guten Überblick über die Standorte der verschiedenen Immobilienverrentungsanbieter zu machen. Einen solchen erlangt man vor allem im Internet. Leider ist es hier schwer, ohne spezielle Vorkenntnisse die Spreu vom Weizen zu trennen, davon abgesehen, dass es nicht immer ersichtlich ist, welche Anbieter von Verrentungen nur regional oder auch bundesweit in Immobilien investieren.

Mit einer Immobilie in Hamburg sollten Sie sich deshalb unabhängige Beratung suchen und sich von einem Experten im Bereich der Immobilienverrentung einen Überblick verschaffen und auch Vergleichsangebote einholen lassen. Nur so können Sie sich sicher sein, eine fundierte und gut abgewogene Entscheidung zu treffen. 

Einen auf Hamburger Immobilien spezialisierten Anbieter von Immobilienkäufen auf Rentenbasis gibt es derzeit nicht. Umso wichtiger ist es, sich genau anzusehen, inwiefern ein institutioneller Käufer sich für Ihre Hamburger Immobilie interessieren könnte. Sollten Sie Ihre Immobilie lieber nicht an ein Unternehmen verkaufen wollen, sondern sich dafür interessieren, einen Einzelinvestor zu finden, der Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf Rentenbasis erwirbt, können wir Ihnen beim Finden eines solchen ebenfalls gerne behilflich sein.

Der Teilverkauf Ihrer Immobilie in Hamburg

Beim Teilverkauf verkaufen Sie lediglich einen prozentualen Anteil Ihrer Immobilie. Dieser richtet sich nach Ihrem konkreten Kapitalbedarf. Als Berispiel kann gelten: Sie haben eine Immobilie mit einem Wert von € 1 Mio. und benötigen € 500.000. Dann verkaufen Sie 50% Ihrer Immobilie an einen Teilkäufer. Teilkäufer sind in aller Regel institutionelle Unternehmen, die sich auf den Ankauf von Miteigentumsanteilen spezialisiert haben. gerade in Hamburg sitzen viele etablierte Teilkaufgesellschaften. Herauszufinden, wer am besten zu Ihnen passt und wer auch die besten Konditionen für Ihre Hamburger Immobilie hat, ist nicht so leicht und bedarf einer genauen Marktkenntnis. 

Bei RentePlusImmobilie ermitteln wir im Rahmen einer umfassenden Bedarfsanalyse Ihren konkreten Bedarf. Es macht nämlich einen Unterschied, ob man die Erbfolge regeln möchte oder Kapitalbedarf hat, weil man sich ein neues Auto kaufen muss oder möchte. 

Neben der Bedarfsanalyse, die uns einen Überblick über Ihre konkrete Einzelfallsituation gibt, betrachten wir aber auch Ihre Immobilie. Wenn sich Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Hamburg befindet, werden Sie voraussichtlich einen solventen und seriösen Teilkäufer für Ihre Immobilie finden. Die Frage, die wir jedoch vorab gemeinsam mit Ihnen erörtern, ist, ob der Teilverkauf Ihrer Immobilie überhaupt das Richtige für Sie ist. Sofern ist der Fall ist, vergleich wir gerne Angebote unterschiedlicher Teilkaufgesellschaften gemeinsam mit Ihnen- nicht immer muss ein Hamburger Unternehmen das Richtige für Ihren Teilverkauf sein. Es gibt auch Teilkäufer in anderen deutschen Regionen, die in Hamburger Immobilien investieren und ggf. bessere Angebote machen. Im Dschungel der Anbieter helfen wir Ihnen dabei, den richtigen Käufer zu finden und klären Sie insbesondere über alle Punkte, die Sie bei einem Teilverkauf Ihrer Hamburger Immobilie erwarten, auf.

Nähere Informationen zum Thema Teilverkauf finden Sie hier: 

Verkauf der Immobilie mit Nießbrauch

Die Immobilienverrentung mittels Verkauf mit Nießbrauch ist eine Möglichkeit, Eigenkapital aus der Immobilie zu ziehen, ohne ausziehen zu müssen. Um das Recht auf Wohnenbleiben zu gewährleisten, wird im Grundbuch Ihrer Immobilie ein sogenanntes Nießbrauchsrecht eingetragen. Die Frage danach, wie das Nießbrauchsrecht ausgestaltet ist, ist wesentlich dafür, dass Sie lebenslang oder zeitlich befristet in Ihrer Immobilie wohnen bleiben können. Hierfür sind wichtige vertragliche Regelungen vorzunehmen, die ganz genau klären müssen, wer in dem dann bestehenden Vertragsverhältnis zuständig sein soll.

Deutschlandweit gibt es leider noch keine institutionellen Investoren, die dieses Modell anbieten. Deshalb ist man als Eigentümer darauf angewiesen, Privatinvestoren zu finden, die sich nicht nur mit dem Nießbrauchsmodell auskennen, sondern auch ausreichend Eigenkapital haben, um eine Immobilie zu kaufen, die sie selbst nicht nutzen oder vermieten können. Ob es sich hierbei um einen Investor aus Hamburg handeln muss oder jemanden, der in Hamburg investieren möchte, ist für den Verkauf irrelevant. Mit dem Käufer der Immobilie werden Sie nach dem Verkauf aufgrund des eingetragenen Nießbrauchs nichts zu tun haben. Sie bleiben “wirtschaftlicher Eigentümer” der Immobilie. Hierzu zählt auch, dass Sie Ihre Immobilie vermieten können, wenn Sie sich irgendwann dazu entscheiden sollten, auszuziehen. 

Für eine Immobilie in Hamburg wird es möglich sein, einen solchen Investor zu finden, da Hamburg als gute Region für Immobilieninvestments gilt. Hierfür bedarf es tiefer Marktkenntnisse, die wir bei RentePlusImmobilie vorhalten und Ihnen im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgesprächs gerne zur Verfügung stellen.

Verkauf mit Wohnungsrecht

Landläufig wird das Wohnungsrecht auch als “Wohnrecht” bezeichnet. Juristisch korrekt handelt es sich bei dem Verrentungsmodell “Verkauf mit Wohnungsrecht” aber gerade nicht nur um ein “Wohnrecht”. Das Wohnungsrecht wird bei diesem Modell im Grundbuch eingetragen und sichert Ihnen für die Dauer der Laufzeit das Recht auf Wohnenbleiben. Ihren Kapitalbedarf stillen Sie durch die Vereinnahmung des Kaufpreis, den Ihnen der Käufer der Immobilie zahlt.

Anders als beim Nießbrauchrecht erstreckt sich das Wohnungsrecht ausschließlich auf das Recht auf Wohnen. Ein Auszug mit einer Vermietungsabsicht kommt deshalb beim Wohnungsrecht nicht in Betracht. Des Weiteren eignet sich der Verkauf mit Wohnungsrecht vor allem für Verkäufer, die perspektivisch Verantwortung für ihre Immobilie abgeben wollen. Wenn also perspektivisch feststeht, dass Sie sich nicht mehr um Haus oder Wohnung kümmern können oder wollen, eignet sich der verkauf mit Eintragung eines Wohnungsrechts besonders gut.

In Deutschland gibt es bundesweit aktive institutionelle Käufer von Immobilien mit Wohnungsrecht. Diese investieren auch in Immobilien in Hamburg. Welche Konditionen diese Investoren anbieten können, hängt stark von den Gegebenheiten in Ihrem konkreten Einzelfall ab. Hierfür bieten wir Ihnen Beratung an, die Ihnen dabei hilft, herauszufinden, ob der Verkauf mit Wohnungsrecht das richtige Modell für Sie und Ihre Immobilie in Hamburg ist.

Der Verkauf mit Rückmiete

Eigentlich keine “echte” Verrentungsart, da sie auch außerhalb des klassischen Immobilienverrentungsmarkts vorkommt, bietet sich der Verkauf mit der Rückanmietung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung in vielen Fällen vor allem für jüngere Immobilieneigentümer an. Da der Käufer der Immobilie durch die zu zahlende Miete einen regelmäßigen Zahlungsstrom generiert, muss er den Ankauf der Immobilie nicht nur mit Eigenkapital darstellen, sondern kann auch eine Fremdfinanzierung nutzen. 

In Deutschland gibt es institutionelle Anbieter von Ankäufen auf Rückanmietungsbasis. Diese bieten jedoch bei Weitem nicht so gute Kaufpreise an wie dies im Falle von Einzelinvestoren geschieht. 

Wenn Sie also ine Eigentumswohnung oder ein selbstgenutztes Haus in Hamburg gegen Rückmiete verkaufen wollen, um einen entstandenen Kapitalbedarf zu stillen, sprechen Sie uns jederzeit gerne an. Wir beraten Sie nicht nur dabei, herauszufinden, ob die Rückmiete das richtige Konstrukt für Sie und Ihre Immobilie in Hamburg ist, sondern helfen Ihnen auch dabei, einen solventen Käufer zu finden.

Da bei der Rückmiete keine Sicherung des Rechts auf Wohnenbleiben im Grundbuch vorgesehen ist oder eine solche nur zweitrangig erfolgt, ist die vetragliche Ausgestaltung bei diesem Modell enorm wichtig und sollte einen Schwerpunkt in der Beratung bilden.

Die Umkehrhypothek

Die Umkehrhypothek ist ein Modell der Immobilienverrentung, das juristisch korrekt eigentlich “Immobilienverzehrkredit” heißt. Hierbei verkaufen Sie Ihre Immobilie nicht, sondern beleihen sie und nehmen ein Darlehen auf. Die Auszahlung des Darlehens erfolgt in monatlichen Raten (daher auch die Bezeichnung “Umkehrhypothek” in Abgrenzung zum klassischen Immobilienkredit, bei dem die Auszahlung des Darlehens ja in einer Summe erfolgt). Die Rückzahlung erfolgt nach Ihrem Tod durch den Verkauf der Immobilie.

Wesentliches Merkmal der Umkehrhypothek ist, dass sie von einer Bank ausgereicht wird und zur Beurteilung, ob eine Ausreichung erfolgen kann, ausschließlich die Immobilie herangezogen wird. Die Bonität des Darlehensnehmers bleibt bei der Prüfung außen vor. 

Dies hat zweierlei zur Folge:

  1. Die Hürden, die genommen werden müssen, um zu einem Abschluss zu kommen, sind hoch, das heißt Mindestbodenrichtwerte sind essentiell, um überhaupt eine Chance auf einen Immobilienverzehrkredit zu haben. Mit einer Immobilie in Hamburg, wo bekanntlich hohe Bodenrichtwerte herrschen, sollte diese Hürde jedoch mit guter Beratung zu nehmen sein.
  2. Da sich die Besicherung der Bank ausschließlich auf die Immobilie beschränkt, gelten sehr hohe Risikoabschläge, die Umkehrhypotheken in vielen Fällen für Immobilieneigentümer wirtschaftlich nicht sinnvoll machen.

Nur wenige Banken in Deutschland bieten überhaupt eine Umkehrhypothek an. Eine solche für Sie zu finden, ist Teil unserer Beratungstätigkeit.

 

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Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Modelle der Immobilienverrentung fußen allesamt auf alten und etablierten gesetzlichen Rahmenbedingungen. Einzig der teilverkauf als “neues” Produkt, das seit 2018 in Deutschland angeboten wird, gilt als neu, nutzt aber ebenso wie Nießbrauch oder Wohnungsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) niedergelegte Regelungen, die sich in individuellen Einzelfallsituationen gut und vor allem rechtssicher nutzen lassen.

Unsere langjährige Erfahrung auf dem Immobilienmarkt und vor allem mit Blick auf die juristische Ausgestaltung von Immobilieninvestitionen, können Sie sich zunutze machen.

Marktsituation für Immobilien in Hamburg

Hamburg gehört zu den leistungsstärksten Metropolen Deutschlands. Eine Immobilie in Hamburg stellt demnach einen großen Vermögenswert dar, den Sie sich als Eigentümer im Rahmen der Immobilienverrentung nutzbar machen können. 

Immobilienpreise in Hamburg

Der Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in Hamburg betrug im Jahr 2020 bei durchschnittlich € 4.350. Einen weiteren Anstieg der Preise konnte man im Jahr 2021 noch verzeichnen und zwar um weitere € 425 auf € 4.775, sprich, einen Anstieg um fast 10%. Diese Tendenz setzte sich im Jahr 2022 fort- der Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in Hamburg lag zu diesem Zeitpunkt bei etwas über € 6.000. Aufgrund der derzeit bestehenden Probleme auf dem deutschen Immobilienmarkt dürfte dieser starke Aufwärtstrend sich zumindest abschwächen, wenn nicht sogar gebrochen sein.

IMMOBILIENPREISE HAMBURG

 

Demografische Faktoren

Die Stadt Hamburg selbst beschreibt ihre demografische Situation auf ihrer stadteigenen Website wie folgt:

“Hamburg – ein Jungbrunnen? Auf eine gewisse Art und Weise schon. Denn die Stadt altert entgegen dem Bundestrend langsamer. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft errechnet hat, bleibt Hamburg im Jahr 2060 – nach Berlin – das Land mit dem zweitniedrigsten Anteil an über 80-Jährigen. Deren Anteil soll sich von 5,1 auf 10,6 Prozent erhöhen. In Gesamtdeutschland wird bereits jeder Achte über 80 Jahre alt sein.

Dennoch: In Hamburg werden im Jahr 2030 fast 37 Senioren auf 100 erwerbstätige Personen entfallen, 2009 waren es knapp 30. Zu diesem Ergebnis kommen Studien der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) und des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW).”

Was bedeutet diese Entwicklung? Sie bedeutet, dass auch in Hamburg die Anzahl von Rentnerinnen und Rentner stark zunehmen wird. Die Tatsache, dass in den nächsten Jahren mit der Babyboomergeneration mehr Menschen in Rente gehen als jemals zuvor, macht auch vor der Hansestadt Hamburg nicht Halt. Dies beinhaltet nicht nur die Frage, wie sich Menschen in höherem Alter das in Hamburg nicht gerade billige Leben leisten können, sondern auch und vor allem wo sie leben sollen und wollen.

Selbstbestimmt zu entscheiden, dass man in seine eigenen vier Wänden alt werden möchte, ist keine Selbstverständlichkeit, insbesondere dann nicht, wenn man aufgrund anfallender oder gestiegener Pflegekosten womöglich Kapitalbedarf hat, den man nicht aus der regelmäßigen Liquidität aus rente und privater Altersvorsorge bezahlen kann. Ist man Immobilieneigentümer in Hamburg, hat man die Möglichkeit, über die Immobilienverrentung sein Alter zu finanzieren.

Angebot und Nachfrage

Der Immobilienmarkt in Hamburg hat, wie in allen anderen Metropolen Deutschlands ein rasantes Wachstum hinter sich. Dieser starke Anstieg ist seit der Zinswende gestoppt. Immer weniger Menschen können sich eine eigene Immobilie leisten, weil die Preise für Wohnimmobilien immer noch zu hoch sind, um sie mit Fremdkapital auf Basis des stark angestiegenen Zinsniveaus bezahlen zu können.

Die logische Folge ist, dass die Mietnachfrage in Hamburg stark angestiegen ist- können sich die Menschen kein Eigenheim mehr leisten, müssen sie dennoch irgendwo wohnen. Diese Menschen weichen auf Mietobjekte aus, was die Nachfrage für Mietwohnungen und -häuser stark steigen lassen wird, was etwas nachgelagert wieder dazu führen wird, dass sich mehr Menschen für ein Eigenheim interessieren. Es kommt zu einem immerwährenden Kreislauf, dessen Ausschläge nach unten oder oben manchmal länger auf sich warten lassen, manchmal auch schneller zum Tragen kommen.

In jedem Fall lässt sich festhalten, dass auch in Hamburg ein Ende der fast unrealistischen Preissteigerungen erreicht ist und der Immobilienboom beendet ist. Die logische Folge hieraus ist, dass der vormalige Verkäufermarkt sich nunmehr zu einem Käufermarkt entwickeln wird, was bedeutet, dass sich nicht mehr die Verkäufer aussuchen können, an wen sie verkaufen, sondern mittlerweile suchen sich die Käufer wieder aus, welche Immobilie sie von welchem Verkäufer kaufen wollen. Dies liegt daran, dass das Immobilienangebot stark angestiegen ist- zum einen, weil die Zinswende es für viele Menschen unerschwinglich werden ließ, eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus zu erwerben, zum anderen aber auch, weil die Anforderungen an Immobilien mit Blick auf energetische Sanierungen, die ihrerseits recht teuer sind, stark gestiegen sind.

Besonders der letztgenannte Punkt spielt in Hamburg eine Rolle: Viele Bestandsimmobilien in Hamburg entsprechen nicht mehr den heutzutage gängigen Anforderungen an ihre Energieeffizienz.

Sollte gerade die energetische Sanierung für Immobilieneigentümer zur Pflicht werden, stellt sie dies vor weitere große finanzielle Herausforderungen: Muss nämlich die eigene Eigentumswohnung oder das eigene Haus energetisch saniert werden, hat man als Rentnerin und Rentner häufig das Problem, keinen Sanierungskredit mehr zu bekommen. In diesen Fällen hilft die Immobilienverrentung, den entstehenden Kapitalbedarf zu stillen, aber nicht ausziehen zu müssen.

Vorteile und Risiken der Immobilienverrentung

Möchte man sich den Luxus gönnen und in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben und dennoch Kapital aus der Immobilie erzielen, so kostet dies genauso Geld wie wenn man sich Fremdkapital über ein Darlehen bei der Bank aufnimmt. Insofern ist die Immobilienverrentung und die Finanzierung bei der Bank durchaus vergleichbar. 

Die Vorteile der Immobilienverrentung im Abgleich zu einem Verkauf der Immobilie und einem damit verbundenen Auszug aus derselben liegen auf der Hand: “Einen alten Baum verpflanzt man nicht!”- dieser Ausspruch ist nicht nur hinsichtlich der persönlichen Bindung zur selbstgenutzten Immobilie und den damit verbundenen Erinnerungen relevant. In vielen Fällen werden Immobilieneigentümer gar nicht in der Lage sein, sich alternativen Wohnraum zu beschaffen- Wohnraum ist knapp, ganz besonders in Metropolregionen wie Hamburg.

Risiken bestehen immer dann nicht, wenn man wirtschaftlich und juristisch korrekt beraten ist. Ist dies der Fall, ist die Immobilienverrentung für die Eigentümer risikofrei. 

Fazit und Ausblick

Mit der Immobilienverrentung ist es Immobilieneigentümern in Hamburg möglich, Liquidität und Kapital aus ihrer selbstgenutzten Immobilie zu ziehen, ohne dass sie ausziehen müssen. Wesentliche Voraussetzung für eine fundierte Entscheidung ist eine unabhängige und kompetente Beratung. Eine solche ist möglich durch eine exakte Bedarfsanalyse, die nicht nur die persönliche Situation der Eigentümer beleuchtet, sondern auch beurteilt, welche wirtschaftlichen Möglichkeiten mit der Immobilie bestehen. Ein Vergleich unterschiedlicher Angebote kann dabei helfen, das beste Angebot zu finden, bedarf aber einiges an Marktkenntnis, um sie beurteilen zu können.

Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit, wenn Sie Beratungsbedarf haben oder sich auch erst einmal nur einen Überblick über Ihre Möglichkeiten verschaffen wollen.

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