Die Verrentung eines Einfamilienhauses

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Die Immobilienverrentung hat immer drei wesentliche Aspekte: 1. Jemand ist Immobilieneigentümer, er hat 2. Kapitalbedarf und möchte 3. in seiner Immobilie wohnen bleiben. Die Fachartikel zum Thema Immobilienverrentung drehen sich meist um die letzten beiden Punkte- das benötigte Kapital sowie die Möglichkeiten, sich als Eigentümer das zukünftige Wohnrecht zu sichern. Nur selten ist etwas über das Immobilieneigentum selbst zu lesen. In diesem Artikel geht es daher speziell um die Verrentung eines Einfamilienhauses.

Ausgangslage für Eigentümer von Einfamilienhäusern

In unserer Praxis als unabhängige Berater und Betreiber der Informationsplattform www.renteplusimmobilie.de haben wir tagtäglich mit Menschen zu tun, die Eigentümer einer Immobilie sind. In einer Vielzahl der Fälle handelt es sich hierbei um ein Einfamilienhaus.

Erstaunlich ist, dass die Eigentümer der Einfamilienhäuser gar nicht zwingend eine große Anschaffung vor sich haben oder der Kapitalbedarf besteht, weil sie jemanden finanziell unterstützen wollen. Sehr häufig sind ältere Menschen mit der Immobilie selbst finanziell überfordert.

Außergewöhnliche Belastungen durch notwendige Renovierungsarbeiten

Die finanzielle Überforderung kann von notwendigen Renovierungsarbeiten herrühren, die zumeist hohe Investitionssummen benötigen, sei es die Erneuerung des Daches des Einfamilienhauses oder der Austausch der Heizungsanlage.

Regelmäßige Belastungen

Aber auch der regelmäßig anfallende Aufwand des meist nicht gerade kleinen Gartens stellt viele ältere Immobilieneigentümer vor große Aufgaben. Ihr ganzes Leben haben sie zum Abbezahlen ihres Einfamilienhauses gespart, um im Alter den schönen Garten genießen zu können und nun stellen sie fest, dass sich der Rasen nicht selbst mäht und die Bäume nicht von alleine zurück geschnitten werden und es ihnen zunehmend schwerer fällt, diese Arbeiten selbst zu übernehmen. Ein Gärtner ist jedoch teuer und meistens von der nur geringen Rente nicht finanzierbar.

Klassischerweise kommt in beiden Fallkonstellationen nicht in Frage, die Immobilie zu verkaufen und in eine kleinere zu ziehen- es geht den Eigentümern von Einfamilienhäusern ja gerade um das Weiterwohnen in eben ihrer Immobilie- sei es aus emotionalen, aber auch ganz pragmatischen Gründen.

Die Verrentung des Einfamilienhauses

Die Verrentung eines Einfamilienhauses unterstützt Eigentümer darin, die Immobilie auch im Rentenalter halten zu können und trotz des gegebenenfalls entstehenden finanziellen Mehraufwands für Unterstützung im Haushalt oder Garten in ihr wohnen zu bleiben.

Verschiedene Verrentungsmodelle werden dabei den individuellen Bedürfnissen gerecht:

  • geht es darum, die monatliche Rente aufzustocken, ist das sogenannte “Leibrentenmodell” eine gute Variante, um finanzielle Unabhängigkeit zu erzielen. Dabei wird das Haus auf Leibrentenbasis verkauft, also der Kaufpreis nicht als Einmalzahlung beglichen, sondern über eine monatliche Leibrente beglichen.
  • Über ein grundbuchliches Wohnrecht oder ein Nießbrauchrecht wird der Wunsch nach dem “Wohnenbleiben” des Immobilieneigentümers (und Verkäufers) abgesichert.
  • Aber auch die Variante eines Teilverkaufs, bei dem nur ein Teil des Einfamilienhauses verkauft wird, stellt eine gute Methode dar, um einen Teil des in der Immobilie gebundenen Kapitals aus dieser herauszulösen und so das notwendige finanzielle Polster zu erhalten, das den Erhalt des Einfamilienhauses gewährleistet.

Welches Verrentungsmodell am besten zur jeweiligen Lebenssituation, aber auch zum jeweiligen Einfamilienhaus passt, hängt von vielen Faktoren ab: hierzu zählt das Alter der Eigentümer genauso wie die Lage und der Zustand der Immobilie.

Die Eignung von Einfamilienhäusern als Verrentungsobjekte

Die grundsätzliche Eignung von Einfamilienhäusern als Verrentungsobjekte wurde weiter oben bereits beschrieben. Tatsächlich werden in der Praxis sogar zumeist Einfamilienhäuser verrentet. Juristische betrachtet lassen ich Einfamilienhäuser völlig problemlos verrenten, jedoch hängt die tatsächliche Verrentungsmöglichkeit stark von der Lage der zu verrentenden Immobilie ab.

Verrentungsanbieter sind meist in größeren Städten präsent und scheuen sich manchmal davor, im ländlichen Raum Verrentungen zu übernehmen. Hier gilt es, die Vorzüge des Einfamilienhauses besonders herauszustellen.

Hierzu zählt neben der tatsächlichen Ausstattung des Hauses auch ein etwaig bestehender Renovierungsrückstau oder anstehende Sanierungsmaßnahmen. Aber auch die Anbindung des Hauses an den öffentlichen Nahverkehr und weitere infrastrukturelle Fragen haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob und auch zu welchen Konditionen eine Verrentung möglich ist.

An dieser Stelle ist es absolut notwendig, eine realistische Einschätzung des Einfamilienhauses zu erhalten, über die dann auf Augenhöhe mit dem Verrentungsanbieter diskutiert werden muss, wenn Divergenzen bestehen. Wir warnen auch dringend davor, sich als Eigentümer entmutigen zu lassen: Es gibt mittlerweile ausreichend viele Anbieter auf dem deutschen Verrentungsmarkt, so dass die Ablehnung eines einzelnen nicht bedeuten muss, dass eine Immobilienverrentung final ausgeschlossen ist.

Service von RentePlusImmobilie

Das Team von RentePlusImmobilie hat kein favorisiertes Verrentungsmodell: alle Modelle sind mittlerweile lang erprobt und bieten viele Vorteile. Wir sind jedoch der Ansicht, dass eine fundierte Entscheidung nur von demjenigen getroffen werden kann, der sich eine objektive Meinung gebildet hat. Nur wer alle Verrentungsmodelle verstanden hat, kann entscheiden, welches für ihn am besten passt.

Anders als bei Einzelanbietern geht es uns also nicht darum, ein Modell “an den Mann oder die Frau zu bringen”, sondern darum, alle Möglichkeiten aufzuzeigen und mit immobilienspezifischen Sach- und Rechtsverstand den Entscheidungsprozess der Immobilieneigentümer zu begleiten.

Haben Sie ein Einfamilienhaus und überlegen, es zu verrenten? Nutzen Sie unseren kostenlosen Informationsservice zu allen relevanten Verrentungsthemen. Benötigen Sie alle Informationen kompakt auf einen Blick? Dann fordern Sie unser kostenloses E-Book an. Wenn Sie weitergehenden individuellen Beratungsbedarf haben, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular– wir finden kurzfristig einen Telefontermin, um Ihre Fragen schnell und professionell zu beantworten.

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